IPZV-Longierabzeichen 1

24.04. – 26.04.

Infobox 



Kursaufbau: Der Lehrgang zum IPZV-Longierabzeichen I vermittelt den grundlegenden Umgang mit der Longe und der Longierpeitsche. Du erfährst, wie du vom Boden aus klar und fein auf das Pferd einwirkst.
Kosten: 190€ Kursgebühr + Prüfungsgebühr/  zzgl. Schulpferd 35€/Tag
Zeiten: Freitag, 24.04.  16:00 Uhr Treffen im Hofcafé / Samstag, 25.04. 9:00 Uhr Treffen im Hof
Teilnehmerzahl: max. 12 Teilnehmer 

Kursablauf

Der Kurs beginnt am Freitag um 16:00 Uhr mit einer Vorstellungsrunde im Hofcafé. Die erste Theorieeinheit sowie Übungen vom Boden und eine Demonstration des Longieres finden am Freitagabend statt. Am Samstag starten die Einheiten um 9:00 Uhr und gehen bis 18:00 Uhr. Am Sonntag wird von 9:00 bis 12:00 Uhr noch einmal eine Einheit longiert, um sich anschließend am Nachmittag auf die Prüfung vorzubereiten.

Wofür brauche ich das IPZV-Longierabzeichen?

In diesem Teil lernst du den grundlegenden Umgang mit der Longe und der Longierpeitsche. Du erfährst, wie du vom Boden aus klar und fein auf das Pferd einwirkst. Die wichtisten Hilfen werden Schritt für Schritt erklärt und praktisch geübt. Ergänzend dazu werden die nötigen theoretischen Grundlagen verständlich vermittelt.

 

Verpflegung

Die Verpflegung für das Mittagessen liegt bei ca. 10 € pro Person. Auf besondere Wünsche wie vegetarische, glutenfreie oder andere Ernährungsvorgaben kann eingegangen werden. Kaffee und diverse Kaltgetränke können im Café erworben werden.

 

Kosten

Die Kosten für eine Box betragen 32,13€ (inkl. MwSt.) pro Pferd und angebrochenem Tag. Im Preis enthalten sind das tägliche Misten, das Einstreu sowie die Versorgung mit Raufutter durch die Mitarbeiter des GPZs.

Die Nutzung eines Leihpferdes ist für 70€ möglich, für Reitschulmitglieder reduziert sich der Preis auf 50€. Der genannte Preis beinhaltet zwei Einheiten pro Tag. Leihpferde stehen nur begrenzt zur Verfügung.

WICHTIG: Für Teilnehmer ohne IPZV-Mitgliedschaft wird bei allen anfallenden Abzeichenlehrgängen des IPZV eine doppelte Prüfungsgebühr berechnet.

9.1 IPZV-Longierabzeichen 1 Grundlage

Aufgabe des Vorbereitungslehrgangs auf das IPZV-Longierabzeichen 1 ist die Vermittlung der Grundlagen im Umgang mit Longe und Longierpeitsche. Die Einwirkungsmöglichkeiten auf das Pferd bei der Arbeit vom Boden werden erläutert und von Grund auf geübt sowie die grundlegenden theoretischen Kenntnisse vermittelt.

 Zulassungsvoraussetzungen

Die Beweber müssen im laufenden Kalenderjahr mindestens 12 Jahre alt werden und im Besitz des IPZV- Pferdeführerscheins Umgang sein. Sie müssen vor der Prüfung mindestens einen 2-tägigen Vorbereitungskurs oder an 16 UE teilgenommen habe. Die Prüfung findet am 3. Tag statt.

Lehrgangsleiter

IPZV-Ausbilder, IPZV-Trainer A, IPZV-Trainer B, IPZV-Trainer C mit der Zusatzqualifikation „Lehrgangsleiter IPZV-Longierabzeichen“

Anforderungen

Mögliche Bahnen: Reithalle/ Dressurviereck

Teil I: Theoretische Prüfung

Das Reflexionsgespräch findet im Anschluss an die praktische Prüfung am Pferd statt. Anschließend werden 3-4 Fragen zu folgenden theoretischen Inhalten gestellt: Ausrüstung, Einwirkung auf das Pferd, Longiertechnik, Gangarten

Teil II: Praktische Prüfung

Grundlagen im Longieren im Longierzirkel oder Halle/ Dressurviereck (halbiert).

Einzelaufgaben: Dauer ca 10-12 Minuten, entsprechend der Musteraufgabe mit folgenden 5 Pflichtaufgaben:

  • Einfaches Longieren am Halfter oder Kappzaum im Schritt, Trab und Galopp
  • Durchführung von Übergängen
  • Handwechsel
  • Kleinere und größere Zirkel, Standortwechsel möglich
  • Sicherheit und Grundkenntnisse im Umgang mit den Hilfen

Bewertet werden Sitz, gezielte Einwirkungen, passende Hilfen, Aufgabenerfüllung, geschicktes Eingehen auf die jeweiligen Situation, Harmonie zwischen Pferd und Reiter, Leichtigkeit und Eleganz und Fluss der Bewegung.

Prüfungskommission

Die Prüfungskommission besteht aus dem Lehrgangsleiter und einem API- Prüfer Stufe 3 (IPZV- Ausbilder oder Trainer A, B, C mit der Zusatzqualifikation „Lehrgangsleiter IPZV Longierabzeichen“).

Allgemeine Hinweise

Zum Bestehen der praktischen Prüfung ist ein korrektes Erfüllen der Aufgaben in gutem Stil erforderlich. Es werden keine Noten vergeben. Im Abschlussgespräch mit den Prüflingen wird ein Bestehen oder Nichtbestehen erläutert.

Gründe für das Nichtbestehen:

Theorie: zu geringes Wissen, weniger als 50% richtig, falsche Antworten, zu wenig Verständnis für Zusammenhänge, ungenügende Selbsteinschätzung

Praxis: störende Sitzfehler, zu wenig Balance; fehlerhafte, störende oder zu späte Einwirkung; zu wenig Gefühl für das Pferd und/ oder die Situation; mangelnde Kontrolle; Nichterfüllung eines Aufgabenteils