Pferdeführerschein Umgang Erwachsene / Junge Reiter
Teil 1 27.02. bis 01.03.
Teil 2 06.03. bis 08.03.

Infobox
Kursaufbau: Der Lehrgang zum IPZV- Pferdeführerschein Umgang vermittelt ein solides Grundverständnis in den Bereichen Umgang, Gesundheit, Haltung und Fütterung des Islandpferdes. Er richtet sich an alle, die im täglichen Kontakt mit Pferden stehen, nicht nur an die Reiter. Der Kurs legt die Basis für einen sicheren, verantwortungsvollen und pferdegerechten Umgang.
Kosten: 250€ Kursgebühr + Prüfungsgebühr/ zzgl. Schulpferd 20€/Tag
Zeiten: Freitag, 27.02. 16:00 Uhr / Samstag, 28.02. 9:00 Uhr Treffen im Hofcafé
Teilnehmerzahl: max. 12 Teilnehmer
Teil 1:
Der Kurs beginnt am Freitag um 16:00 Uhr mit einer Vorstellungsrunde im Hofcafé. Die erste Theorieeinheit findet am Freitagabend statt und endet gegen 20:00 Uhr.
Samstag und Sonntag starten die Einheiten jeweils um 9:00 Uhr und enden gegen 18:00 Uhr.
Für Teilnehmer des Pferdeführerscheins „Junge Reiter“ beginnt der Kurs am Samstag um 9:00 Uhr, ebenfalls im Hofcafé.
Teil 2:
Der Kurs beginnt am Freitag um 16:00 Uhr mit einer Theorieeinheit im Hofcafé und endet gegen 20:00 Uhr.
Am Samstag beginnen die Einheiten um 9:00 Uhr und enden gegen 18:00 Uhr.
Am Sonntag, den 08.03., findet die Prüfung statt.
Für Teilnehmer des Pferdeführerscheins „Junge Reiter“ beginnt der Kurs am Samstag um 9:00 Uhr, ebenfalls im Hofcafé.
Wofür brauche ich den IPZV Pferdeführerschein Umgang?
Der Lehrgang zum IPZV- Pferdeführerschein Umgang vermittelt ein solides Grundverständnis in den Bereichen Umgang, Gesundheit, Haltung und Fütterung des Islandpferdes. Er richtet sich an alle, die im täglichen Kontakt mit Pferden stehen, nicht nur an die Reiter. Der Kurs legt die Basis für einen sicheren, verantwortungsvollen und pferdegerechten Umgang.
Verpflegung
Die Verpflegung für das Mittagessen liegt bei ca. 10 € pro Person. Auf besondere Wünsche wie vegetarische, glutenfreie oder andere Ernährungsvorgaben kann eingegangen werden. Kaffee und diverse Kaltgetränke können im Café erworben werden.
Kosten
Die Kosten für eine Box betragen 32,13€ (inkl. MwSt.) pro Pferd und angebrochenem Tag. Im Preis enthalten sind das tägliche Misten, das Einstreu sowie die Versorgung mit Raufutter durch die Mitarbeiter des GPZs.
Die Nutzung eines Schulpferdes ist für 40€ pro Tag möglich, für Reitschulmitglieder reduziert sich der Preis auf 30€ pro Tag. Der genannte Preis beinhaltet zwei Einheiten pro Tag. Schulpferde stehen nur begrenzt zur Verfügung.
WICHTIG: Für Teilnehmer ohne IPZV-Mitgliedschaft wir bei allen anfallenden Abzeichenlehrgängen des IPZV eine doppelte Prüfungsgebühr berechnet.
API Teil 2.2 IPZV Abzeichen und Prüfungen
- IPZV Pferdeführerscheine
1.1 IPZV Pferdeführerschein Umgang Junge Reiter
Im Lehrgang zum Pferdeführerschein lernt der junge Reiter viel über das Islandpferd, dessen Unterbringung und Versorgung und den Umgang mit ihm in alltäglichen Situationen. Er erfährt vieles über das Verhalten von Pferden und übt das Führen des Pferdes unter Sicherheitsaspekten in praxisbezogenen Aufgabenstellungen. So trägt der IPZV Pferdeführerschein für Kinder zu einer fundierten Ausbildung von jungen Pferdefreunden bei. Er fördert den verantwortungsvollen Umgang mit dem Pferd.
Der Pferdeführerschein Umgang für junge Reiter kann nur in Kombination mit dem Pferdeführerschein Umgang ausgeschrieben werden. Der Teilnehmer kann parallel an keinem anderen API-Kurs teilnehmen. Der Lehrgangsleiter darf parallel hierzu keinen anderen API Kurs durchführen. Sollte ein Kurs parallel ausgeschrieben werden. Muss ein zweiter berechtigter Trainer diesen durchführen. Der Pferdeführerschein Umgang für Junge Reiter kann auch mit Pferden anderer Rassen abgelegt werden.
Zulassungsvoraussetzungen:
Der Bewerber muss im laufenden Kalenderjahr mindestens 8 Jahre und darf höchstens 15 Jahre alt werden. Er muss vor der Prüfung mindestens an einem 3 ½-tägigen Vorbereitungskurs oder an 16 UE teilgenommen haben. Die Prüfung findet im Anschluss statt.
Lehrgangsleiter:
IPZV-Ausbilder, IPZV-Trainer A, IPZV-Trainer B, IPZV-Trainer C
Anforderungen:
Bahnen: Ovalbahn oder Reithalle/ Dressurviereck 20 x 40m, eingezäunter Platz, Hofgelände
Gruppengröße: max. 4 Teilnehmer
In der Prüfungsgestaltung wird das Alter der Kinder und Jugendlichen berücksichtigt.
Teil I: Theoretische Prüfung:
Das Theoriegespräch findet im Anschluss an die Praxis draußen bei den Pferden statt. Das Theoriegespräch wird an praktischen Beispielen mit Demonstrationsmaterialien am Pferd, am Putzplatz und im Stall durchgeführt. Die Kinder können in Altersgruppen unterteilt werden. Die Prüflinge können die erstellten Unterlagen des Theorieunterrichts mit in die Prüfung bringen und diese vorstellen und zur Beantwortung der Fragen nutzen. Pro Kind sollten 3-5 Fragen zu folgenden Inhalten gestellt werden: Das Islandpferd, seine Herde, Pferdeverhalten, Farben, Putzen und Führen, Unterbringung und Versorgung, Gesunderhaltung.
Teil II: Praktische Prüfung:
Die Teilnehmer sind wie folgt ausgerüstet: Handschuhe, feste Schuhe, Gerte. Die Teilprüfungen werden einzeln oder mit max. 4 Pferden gemeinsam absolviert.
Umgang mit dem Pferd und Pferdepflege: Kontaktaufnahme zum Pferd, Einfangen, Aufhalftern und Holen des Pferdes, Führen, Anbinden, Putzen, Hufe auskratzen, Kontrolle des Pferdes
Bodenarbeit 1: Bodenarbeitsaufgabe: Führen auf der linken Hand am Halfter mit Strick im Schritt und Trab oder Tölt, Wenden, Halten, Slalom (s. Musteraufgabe)
Bodenarbeit 2: Das Pferd in zwei Alltagssituationen auf dem Hofgelände führen: 1. Begegnung mit einem Radfahrer, 2. Begegnung mit anderen Pferden
Prüfungskommission:
Die Prüfungskommission besteht aus dem Lehrgangsleiter und einem API- Prüfer Stufe 2 (Ausbilder, Trainer A, B oder C). Die beiden Prüfer können einzeln prüfen, um einen zügigen Ablauf zu ermöglichen.
Allgemeine Hinweise:
Grundsätzlich sollte jeder, der den Umgang mit dem Islandpferd im Ansatz beherrscht, dieses Abzeichen bestehen können. Auf eine kindgerechte Prüfungssituation muss geachtet werden.
Es werden keine Noten vergeben. Das Prüfungsergebnis lautet „bestanden“ oder „nicht bestanden“. Eine nicht bestandene Prüfung kann wiederholt werden, wobei dann alle Teilprüfungen zu wiederholen sind.
Gründe für das Nichtbestehen:
Theorie: zu geringes Wissen, weniger als 50% richtig, falsche Antworten, keine Beteiligung am Prüfungsgespräch
Allgemein: Nichterfüllung wesentlicher Aufgabenteile, mangelndes Beherrschen des Pferdes
1.2 IPZV Pferdeführerschein Umgang
Aufgabe des Vorbereitungslehrgangs zum IPZV Pferdeführerschein Umgang ist, dem Teilnehmer Handlungskompetenz zum sicheren und passenden Umgang mit dem Pferd in alltäglichen Situationen zu vermitteln. Dabei werden grundlegende Kenntnisse des Pferdeverhaltens erarbeitet und das Führen des Pferdes unter Sicherheitsaspekten in praxisbezogenen Aufgabenstellungen geübt.
Der Lehrgang zum IPZV Pferdeführerschein Umgang vermittelt ein Grundverständnis zu den Themenbereichen Umgang, Gesundheit, Haltung und Fütterung des Pferdes und trägt so zu einer fundierten Ausbildung von Pferdefreunden bei. Der IPZV Pferdeführerschein Umgang fördert den verantwortungsvollen und sicheren Umgang mit dem Pferd.
Der Pferdeführerschein Umgang kann auch mit Pferden anderer Rassen abgelegt werden. Er ist Voraussetzung für alle Reitabzeichen, Freizeitabzeichen und Longierabzeichen. Der IPZV- Sachkundenachweis Pferdehaltung ersetzt den Pferdeführerschein Umgang und ist als Voraussetzung für RA, FRAU und LA gültig.
Der Pferdeführerschein Umgang kann mit dem Pferdeführerschein Umgang für Junge Reiter kombiniert ausgeschrieben werden. Ebenso kann der Kurs für den Pferdeführerschein Umgang und den Pferdeführerschein Reiten 8-tägig (mit 60 UE) angeboten werden. Beide Prüfungen finden dann am 9. Tag statt. Ansonsten darf der Lehrgangsleiter hierzu keinen weiteren API-Kurs durchführen. Sollte ein weiterer API-Kurs parallel ausgeschrieben werden, muss ein zweiter berechtigter Trainer diesen durchführen.
Zulassungsvoraussetzungen:
Der Bewerber muss im laufenden Kalenderjahr mindestens 12 Jahre alt werden. Er muss vor der Prüfung an einem mindestens 4-tägigen Vorbereitungskurs oder an 30 UE teilgenommen haben. Die Prüfung findet im Anschluss statt.
Lehrgangsleiter:
IPZV-Ausbilder, IPZV-Trainer A, IPZV-Trainer B, IPZV-Trainer C. Die Lehrgangsleiter sind verpflichtet, in Vorbereitung auf die Lehrgangsdurchführung eine entsprechende Aus-/ Fortbildung nachzuweisen.
Anforderungen:
Bahnen: Reithalle, Viereck oder eingezäunter Platz, Orte im öffentlichen Raum
Gruppengröße: max. 4 Teilnehmer
Teil I Theoretische Prüfung:
Insgesamt ca. 5-6 Fragen zu folgenden Inhalten: Verhaltensgerechter Umgang mit dem Pferd, Bodenarbeit, Pferdeverhalten, Identifikation von Pferden, Grundlagen der Anatomie, Sicherheit und Unfallverhütung, Fütterung, Pferdepflege, Pferdegesundheit, wesentliche Erkrankungen, Kenntnisse über Impfungen und Wurmkuren, Erste- Hilfe- Maßnahmen, Pferdeweide, Auslauf, Stallarten, Tierschutz
An den Stationen a) b) und/oder d) der praktischen Prüfung können bis zu 1-2 Fragen pro Teilnehmer zu den entsprechenden Theoriethemen an praktischen Beispielen mit Demonstrationsmaterialien abgefragt werden. Dann werden entsprechend weniger Fragen im Theorieraum geprüft.
Teil II: Praktische Prüfung:
Alle Teilnehmer tragen Handschuhe, feste Schuhe und eine Gerte.
Die Teilprüfungen werden einzeln oder mit max. 4 Pferden gleichzeitig absolviert.
- Umgang mit dem Pferd und Pferdepflege: Kontaktaufnahme zum Pferd, Einfangen, Aufhalftern und Holen des Pferdes, Führen, Anbinden, Putzen, Hufe auskratzen, Kontrolle des Pferdes
- Bodenarbeit: Vorführen des Pferdes für den Tierarzt (Vortraben für Lahmheitsuntersuchungen) und Bodenarbeitsaufgabe: Führen auf der linken Hand, in Schritt und Trab oder Tölt, Wenden, Hinterher gehen lassen, Halten, Rückwärtstreten (Musteraufgabe)
- Bodenarbeit: Alltagssituationen im öffentlichen Raum (3 Situationen sind dazustellen): Führen zur Weide, Begegnungen mit z.B. Traktoren, Radfahrern, Fußgängern, anderen Pferden, Heranführen an unbekannte Gegenstände
- Verladen eines Pferdes: Jeder Teilnehmer muss ein Pferd in einen sicheren Pferdeanhänger verladen, fixieren und wieder ausladen. Die Teilnehmer können sich gegenseitig assistieren.
Prüfungskommission:
Die Prüfungskommission besteht aus 2 API-Prüfern Stufe 2 (Ausbilder, Trainer A,B,C), beide Prüfer müssen durch den FN und IPZV zum Abnehmen der Prüfung zum Pferdeführerschein Umgang berechtigt sein. Die beiden Prüfer können einzeln prüfen, um einen zügigen Ablauf zu ermöglichen.
Allgemeine Hinweise:
Der Prüfling sollte einen sicheren Umgang mit dem Pferd haben, es führen und pflegen können. Sollte ein Aufgabenteil nicht erfüllt werden, kann der Aufgabenteil nochmals mit einem anderen Pferd wiederholt werden, wobei dann alle Teilprüfungen zu wiederholen sind.
Gründe für das Nichtbestehen:
Theorie: zu geringes Wissen, weniger als 50% richtig, falsche Antworten
Praxis: Nichterfüllung wesentlicher Aufgabenteile, mangelnde Kontrolle des Pferdes, grobe Einwirkung, nicht situationsgerechte Hilfengebung
Anmeldung bei Katina Laudien katina@reitschule-aegidienberg.de
